NEWSLETTER ABONNIEREN


Hintergrundinformationen zu CompTIA

Die Computing Technology Industry Association (CompTIA) ist das Sprachrohr der IT-Industrie. Der Interessenverband wurde 1982 in den USA gegründet. Zu den Mitgliedern des weltweit aktiven Verbandes zählen IT-Unternehmen und weitere Branchenangehörige aus insgesamt 102 Nationen. Ziel von CompTIA ist die Förderung des weltweiten Wachstums der IT-Branche.

Das entscheidende Wachstumskriterium ist nach Ansicht der Mitglieder von CompTIA die Entwicklung und Etablierung von branchenweiten Standards: ob für die Aus- und Weiterbildung der IT-Fachkräfte, für kompetente Beratung und Support oder für Technologien. CompTIA hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Fachkräfte nach neusten Industrie-Standards auszubilden und Zertifizierungen für grundlegende IT-Kenntnisse zu Spezialgebieten wie PC-Support, IT-Sicherheit, Projektmanagement oder Netzwerk-Administration anzubieten. Damit ist CompTIA heute gleichzeitig der weltweit größte Anbieter von herstellerneutralen Zertifizierungen für IT-Profis.

Für alle Aktivitäten von CompTIA gilt das kooperierende Mitgliedsmodell. Dies bedeutet, dass Hersteller, Dienstleister und Professionals der IT-Industrie bei CompTIA grundsätzlich gemeinsam an der Formulierung und Umsetzung der Ziele des Interessensverbands arbeiten. Im Umkehrschluss hat dies zur Folge, dass bei CompTIA regelmäßig Wettbewerber an einem Tisch sitzen, um für die gesamte IT-Branche wichtige Ziele und Standards zu definieren und diese gemeinsam zu erreichen.

Wie wichtig dies ist, zeigt sich beispielsweise im Bereich der Expertise von IT-Fachkräften. Hersteller, Dienstleister und die IT-Professionals selbst haben ein großes Interesse daran, die Fähigkeiten und Kenntnisse von IT-Fachkräften zu standardisieren und weltweit vergleichbar zu machen. Hersteller und Dienstleister profitieren so – trotz der verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten in den einzelnen Ländern – von einem global anerkannten Beratungs- und Support-Niveau. Für die IT-Professionals bedeuten die CompTIA Zertifizierungen damit eine solide Basis für ihre IT-Karriere.


CompTIA Zertifizierungen für IT-Professionals

Die CompTIA Zertifizierungen gelten weltweit als anerkannter Einstieg in eine professionelle IT-Karriere. Die Besonderheit der CompTIA Zertifizierungen: Es geht immer darum, produktübergreifende Kompetenzen zu bestimmten Arbeitsgebieten wie Sicherheit, PC- und Netzwerksupport, Kopier- und Drucksysteme oder IT-Projektmanagement zu vermitteln und zu erreichen. Anders als bei den bekannten Zertifizierungen von Microsoft und Novell verfolgen die CompTIA Zertifizierungen damit nicht das Ziel, Kenntnisse und Fähigkeiten für nur eine einzelne Soft- oder Hardware zu erwerben. CompTIA Zertifizierungen sind damit grundsätzlich herstellerneutral.

Für die Ausarbeitung der CompTIA-Examen werden Arbeitsgruppen mit großen und kleinen Unternehmen sowie Professionals des jeweiligen Themenbereichs gebildet. So wird sicher gestellt, dass die Examen den Ansprüchen aller Branchenvertreter und den aktuellen Anforderungen des Marktes entsprechen. Bei der Entwicklung der jüngsten Zertifizierung CompTIA PDI+ für den professionellen Umgang mit Druck- und Kopiersystemen wirkten beispielsweise führende Unternehmen der Branche wie Canon, Hewlett Packard, Ricoh, Sharp Electronics Corporation oder die Xerox Corporation durch themenspezifische Expertise und finanzielle Unterstützung mit.

Insgesamt hat CompTIA dreizehn Zertifizierungen entwickelt und auf den Markt gebracht. Die erste im Jahr 1982 war CompTIA A+. Die Zertifizierung gilt heute weltweit als das Einstiegsexamen schlechthin für IT-Professionals. Es bestätigt den Absolventen einen weltweit einheitlichen Standard für den PC-Support. Weit mehr als 700.000 Menschen haben das Zertifikat bis heute weltweit absolviert.Außerdem sind derzeit auf dem Markt: Network+, CDIA+ (Certified Document Imaging Architech), Server+, Linux+, Project+,  CTT+ (für IT-Trainer), HTI+ (Home Technology Integrator), Security+, RFID+ und PDI+ (Druck- und Kopiersysteme).


Weitere Aktivitäten von CompTIA

Neben seinem Engagement für weltweit einheitliches Know-how bei IT-Professionals verfolgt CompTIA mit Aktivitäten und Arbeitsgruppen Standardisierungsprogramme auch in anderen Bereichen: In der IT Services & Support Group beispielsweise haben sich OEMs, Reseller und Service Provider zusammen geschlossen, um Standards für IT-Services und den Support zu schaffen. In lokalen Arbeitsgruppen für USA, Europa, Kanada und Südafrika treffen sich die Teilnehmer regelmäßig, um ihre Vorstellungen von professionellem Service und Support zu diskutieren und die Anforderungen an jeweils aktuelle Entwicklungen anzupassen. So hat diese Gruppe beispielsweise ein Qualitätslevel für IT-Händler geschaffen: Der Status als „CompTIA ASC“ (Authorized Services Center) bestätigt den Unternehmen ein anerkannt hohes Beratungs- und Supportniveau. In der Software Services Group treffen sich in erster Linie Application Service Provider, um einheitliche Service Level Agreements zu formulieren und ihren Kunden so die Nutzung ihrer Services zu erleichtern. Darüber hinaus versammelt CompTIA bei Veranstaltungen wie der „Breakaway“ die gesamte  Branche.